Rückblick auf die Literaturpreisverleihung zum 21. Literaturwettbewerb der Stadt Taucha am 15. März 2026
Am 15. März 2026 fand die feierliche Preisverleihung des 21. Literaturwettbewerbs der Stadt Taucha statt. Der Wettbewerb, der als einziger seiner Art im Landkreis Nordsachsen gilt, richtet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die Freude am Schreiben haben und ihre literarischen Ideen einem Publikum präsentieren möchten. Besonders Amateur- und Nachwuchsschriftsteller erhalten hier eine wertvolle Möglichkeit, ihre Gedichte und Kurzgeschichten vorzustellen.
Auch in diesem Jahr war das Interesse groß: Insgesamt wurden 242 Beiträge eingereicht, die von einer sechsköpfigen Jury sorgfältig gelesen und bewertet wurden. Der Jury gehörten Steffi Beyer, Reinhard Müller, Michael Winter, Daniela Vormbaum, Niclas Dux und Ute Voigtländer an. Mit viel Engagement und literarischem Gespür wählten sie aus den zahlreichen Einsendungen die besten Texte aus.
Der Wettbewerb war in mehrere Alters- und Literaturkategorien unterteilt. Während Kinder bis 10 Jahre eine Kurzgeschichte zum Thema „Haustier“ verfassen konnten, setzten sich Jugendliche und Erwachsene in ihren Beiträgen kreativ mit der Frage „Was wäre wenn“ auseinander – sei es in Form einer Kurzgeschichte oder eines Gedichts. Die große Bandbreite an Ideen zeigte eindrucksvoll, wie fantasievoll und vielseitig literarisches Schreiben sein kann.
In der Kategorie Kinder bis 10 Jahre
überzeugte Alicia Schilling aus Taucha mit ihrer Geschichte „Die Suche nach Maria“ und gewann den ersten Preis. Den zweiten Platz belegte Emily Schwerwat aus Taucha mit „Der Wunsch nach einem Haustier“, gefolgt von Henri Carl Schaarschmidt aus Taucha, der mit „Katze Mau und die Gefahr“ den dritten Platz erreichte.
In der Kategorie Jugendliche bis 14 Jahren
gewann Maya Bigott aus Taucha mit der Geschichte „Was wäre wenn ich keinen Strom mehr hätte?“. Den zweiten Platz belegte Lena Eck aus Taucha mit „Was wäre, wenn es keine Handys geben würde?“, während Lacey Fischer aus Taucha mit „Gedankenspiele“ den dritten Platz erreichte.
In der Kategorie Jugendliche bis 17 Jahre
setzte sich Clara Sophie Schostock aus Düsseldorf mit der Geschichte „Was wäre, wenn es Frieden gäbe“ durch und belegte den ersten Platz. Auf Platz zwei folgte Johanna Braun aus Taucha mit „Die Gewinnerin“, den dritten Platz erhielt Rebecca Vollmer aus Karlsruhe für ihren Beitrag „Was wäre wenn? Fragt sich mein Kopf“.
In der Kategorie Erwachsene – Kurzgeschichte
gewann Lena Heckel Salomon aus Drennsteinfurt bei Münster mit ihrem Beitrag „Existenz im Aggregatzustand“. Den zweiten Platz belegte Regina Kietz aus Taucha mit „Beschützer“. Auf Platz drei landete Nadine Nothnagel aus Riedstadt bei Darmstadt mit der humorvollen Geschichte „Was wäre, wenn der innere Schweinhund kündigt?“.
Bei den Gedichten der Erwachsenen
überzeugte Tanja Schmidt aus Bremerhaven mit ihrem Gedicht „Im Gegenlicht“ und erhielt den ersten Preis. Den zweiten Platz belegte Noemi Wörner aus Pfaffenhofen in Österreich mit „Wenn eine Bombe explodiert, dann“. Der dritte Platz ging an Doreen Weber aus Plauen für ihr Gedicht „Was wäre wenn…?“ä
Die Beiträge der Erst- bis Drittplatzierten:
Die Preisverleihung wurde von Kerstin Twarog moderiert, die mit viel Charme und Feingefühl durch das Programm führte. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Band „Seelenherz“, deren Beiträge der Veranstaltung eine besonders stimmungsvolle Atmosphäre verliehen.
Der Wettbewerb zeigt Jahr für Jahr, wie lebendig und vielfältig die Literatur ist und wie viel kreatives Potenzial in jungen wie auch erwachsenen Autorinnen und Autoren steckt. Die Stadt Taucha bedankt sich herzlich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die mit ihren Texten den Wettbewerb bereichert haben, ebenso bei der Jury für ihr ehrenamtliches Engagement sowie bei allen Mitwirkenden, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.
Mit großer Vorfreude blickt die Stadt Taucha bereits auf den nächsten Wettbewerb: Das Thema für den kommenden Literaturwettbewerb wird im Herbst 2026 bekanntgegeben.
