Mit dem Neubau reagieren die WoTa (Wohnen in Taucha) und die Stadt Taucha auf das Wachstum der Stadt und den steigenden Bedarf an Sportflächen und Vereinsräumen.
Die Gesamtkosten belaufen sich auf 4,5 Mio. Euro. Das Projekt wird über die Städtebauförderung finanziert, je zu einem Drittel durch Bund, Freistaat Sachsen und die Stadt Taucha bzw. die städtische Gesellschaft GBV Taucha mbH. Das neue Gebäude entsteht in moderner, nachhaltiger Holz-Hybridbauweise und ist ein wichtiger Baustein für die Weiterentwicklung des Sport- und Freizeitzentrums.
Auch der Baufortschritt zeigt die Dimension des Projekts: Seit Beginn der Rohbauarbeiten am 16. Dezember wurden in wenigen Monaten 86 Lkw-Ladungen mit rund 1.500 Tonnen Baumaterial auf die Baustelle geliefert. Insgesamt wurden 358 Kubikmeter Beton und 32 Tonnen Stahl verbaut. Hinzu kommen 142 Rand- und Wandelemente aus Beton und Holz sowie 102 Deckenelemente auf einer Gesamtbruttofläche von rund 900 Quadratmetern.
Gunnar Simon, Geschäftsführer der WoTa, erklärt: „Die Idee für das Funktionsgebäude entstand aus dem Wachstum der Stadt und der Sportvereine bereits 2019 und wurde durch Fördermittel schließlich realisierbar. Das neue Gebäude schafft moderne Funktions- und Sozialräume für Sportler und Vereine und ist ein wichtiger Schritt für die Zukunft des Sports in Taucha. Besonders dankbar ist er für die partnerschaftliche Zusammenarbeit aller Beteiligten, die dieses Projekt möglich macht.“
Christiane Schenderlein, Staatsministerin für Sport und Ehrenamt und Mitglied des Bundestages (MdB), betont die gesellschaftliche Bedeutung: „Dieses Richtfest steht nicht nur für ein neues Gebäude, sondern für Gemeinschaft, Ehrenamt und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sportvereine sind Orte, an denen Menschen zusammenkommen und Verantwortung füreinander übernehmen. Das Projekt zeigt, dass trotz schwieriger Zeiten vor Ort positive Entwicklungen möglich sind.“
Auch Bürgermeister Tobias Meier hebt die Bedeutung für die Stadt hervor: „Das Projekt zeigt, was durch gemeinsame Finanzierung und das Engagement vieler Beteiligter trotz schwieriger Rahmenbedingungen möglich ist. Der große Bedarf an Sportanlagen bestätigt die Bedeutung dieses Neubaus für Vereine, Schulen und die Stadtentwicklung. Das Gebäude ist ein wichtiger Baustein für die Zukunft der Stadt und das Ehrenamt.“
Falk Beckert, kaufmännischer Bereichsleiter der ausführenden Baufirma Züblin, unterstreicht die Zusammenarbeit am Bau: „Ein Bauprojekt gelingt nur, wenn alle Beteiligten partnerschaftlich, vertrauensvoll und zielorientiert zusammenarbeiten. Der Rohbau steht als sichtbares Ergebnis dieser gemeinsamen Leistung und eines nachhaltigen Baukonzepts. Für die kommenden Bauabschnitte stehen Sicherheit, Qualität und eine termingerechte Fertigstellung im Mittelpunkt.“
Mit dem Richtfest ist ein wichtiger Meilenstein erreicht. Wenn der Bau weiterhin planmäßig verläuft, soll das neue Funktionsgebäude Ende August fertiggestellt und anschließend den Vereinen, Schulen und Sportlern übergeben werden.
