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Entscheidung über die Durchführung des Stadtfestes "Tauchscher" 2021

| Der Bürgermeister informiert

der Stadtrat der Stadt Taucha beschloss in seiner Sitzung am 15.07.2021, das Stadtfest „Tauchscher“ im Jahr 2021 nicht durchzuführen. Das Tauchaer Stadtfest findet jährlich am letzten August-Wochenende statt und lockt tausende Besucher in die Innenstadt. Auf Grund der Corona-Situation war eine Durchführung zum üblichen Termin bereits im Jahr 2020 nicht zulässig.

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger der Stadt Taucha, sehr geehrte Gäste,

der Stadtrat der Stadt Taucha beschloss in seiner Sitzung am 15.07.2021, das Stadtfest „Tauchscher“ im Jahr 2021 nicht durchzuführen.

Das Tauchaer Stadtfest findet jährlich am letzten August-Wochenende statt und lockt tausende Besucher in die Innenstadt. Auf Grund der Corona-Situation war eine Durchführung zum üblichen Termin bereits im Jahr 2020 nicht zulässig. Es wurde daraufhin in Absprache mit dem Veranstalter, Bernd Hochmuth Veranstaltungsmanagement e. K. und der Steuerungsgruppe „Doppeljubiläum 2020“ bestehend aus Vertretern des Schloss-, Heimat-, Partnerschaftsvereins, der TSG 1861 Taucha, des LC Taucha e.V. und der Stadtverwaltung Taucha, die Entscheidung nach langwieriger Prüfung aller Umstände getroffen, ebenfalls das Fest im August 2021 nicht stattfinden zu lassen.

Wegen anhaltend hoher Inzidenzen im Frühjahr 2021 waren keinerlei planvolle Vorbereitungen möglich. Ein Vereinsprogramm oder Vereinspräsenzen sowie der Einbezug der Kindergärten und Schüler der Tauchaer Einrichtungen sind nicht zu erwarten, da die üblichen Vorlaufzeiten fehlen und Auftritte nicht einstudiert werden konnten. Ebenso sind die Durchführung eines Festumzuges und die Spielstraße nicht umsetzbar. Damit fehlt es an wesentlichen Säulen des Stadtfestes. Eine Durchführung ist wegen der Unvorhersehbarkeit der Inzidenzzahlen generell nicht sicher. In der Veranstaltungsbranche sind trotz aktuell niedriger Inzidenzen zahlreiche Absagen festzustellen, Besucherzahlen sind nicht kalkulierbar.

Für die Erstellung eines entsprechenden Hygienekonzeptes sind größere Mehraufwendungen zu erwarten; zudem ist mit technischen Schwierigkeiten hinsichtlich der Gewährung einer umfassenden Sicherheit und Steuerung der Besucherströme zu rechnen. Die Festgelände müssten mit Zugangsbeschränkung eingezäunt werden. Hier seien zum Beispiel die Kontakterfassung im Innenstadtbereich (wo viele Menschen wohnen und Zugang bekommen müssen) und damit auch die nicht mögliche Sicherstellung von genauen Aufenthaltszahlen im Veranstaltungsbereich genannt. Die Vereine sehen sich zum Teil nicht in der Lage, das Stadtfest in gewohnter Weise zu organisieren und durchzuführen.

Ebenso ist das Akquirieren von finanziellen Mitteln zur Umsetzung des Festes fast unmöglich, außer ggf. den Standmieten und eingeplanten bzw. zusätzlichen Haushaltsmitteln.

Ausschlaggebend für diese Entscheidung war außerdem die Absagen sämtlicher Stadt- und Dorffeste in unserer Region, wie in der Gemeinde Borsdorf, Stadt Eilenburg, Stadt Delitzsch, was zu weiteren schwer kalkulierbaren Besucherströmen aus dem Umland führen könnte.

Insgesamt gibt es derzeit sehr viele Unsicherheiten in der Durchführbarkeit zum Termin. Gleichzeitig ist wegen erheblichem Planungs- und Absprachebedarf die für die Organisation der Veranstaltung unter diesen Umständen notwendige Flexibilität nicht gegeben.

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